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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.19
« Letzter Beitrag von Martin Rohmann am Januar 15, 2019, 11:59:00 Nachmittag »
Komm' zum Workshop nach Goslar am 1. bis 3. März!

Da triffste nich nur sehr nette Leute, sondern auch sehr gute Maler/innen (und damit mein' ich NICHT mich...!)


Gruß
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.19
« Letzter Beitrag von Graf Spee am Januar 15, 2019, 08:34:32 Nachmittag »
Danke sehr. :88:

Das schlimme ist, dass ich jetzt schon, durch das Forum hier angespornt, überlege wie ich die Figur, die später an Bord kommt besser hinkriegen kann...

_bye_
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.19
« Letzter Beitrag von Meyer_Jan am Januar 15, 2019, 01:39:56 Nachmittag »
 :c029: echt klasse was du in dem kleinen Maßstab so machst  hut_ab
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.19
« Letzter Beitrag von Graf Spee am Januar 15, 2019, 07:55:38 Vormittag »
Moin Martin,
den Z 20 bringe ich sicherlich mit zum begucken.

_bye_
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.19
« Letzter Beitrag von Martin Rohmann am Januar 14, 2019, 11:50:04 Nachmittag »
Boooaaah - den Flaggenspind finde ich ECHT TOLL!

Das is schon kein Modellbau mehr sondern Feinmechanik! Könnte ich NIE!




Bringste den Dampfer Samstag mit...? Würd' ich sehr gern live sehen!


Gruß
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Graf Spee / Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 02 - 14.01.18
« Letzter Beitrag von Graf Spee am Januar 14, 2019, 09:36:25 Nachmittag »

Historischer Abriss:
Als erste Einheit des neuen Typs wurde im September 1936 Z 17 bei der DeschimAG in Bremen auf Kiel gelegt, zeitnah gefolgt von den 5 weiteren geplanten Einheiten.
Als deren letzte lief im Dezember 1938 schließlich Z 22 vom Stapel, ebenfalls wie alle anderen Einheiten, bei der DeschimAG.

Die Erprobungen zeigten, dass die Zerstörer 1936 insgesamt als bessere Seeschiffe als ihre Vorgängerklasse 1934, wenn auch ihr Verhalten als solches lediglich als Befriedigend betrachtet wurde.
Durch die Reduktion der Toppgewichte beispielsweise war die Stabilität erhöht worden und auch die Anpassungen am Schiffskörper trugen einen wesentlichen Teil dazu bei.
Als weiteren Effekt brachte dies mit sich, dass keine Verbrauchsbeschränkungen angeordnet werden mussten.

Die Erprobungen umfassten das übliche Programm von Maschinenstörübungen, Meilenfahrten, Verbrauchsfeststellungen, Schießabschnitten, Verbandsfahrten, etc.
An deren Ende stand die Indienststellung und somit die Übernahme der Schiffe in den aktiven Dienst der Kriegsmarine.
Nach der erfolgten Indienststellung aller Schiffe bildeten die 6 Einheiten des Typs 1936 die 3. Zerstörerflottille, bestehend aus der 4. und 5. Zerstörerdivision.

Die gesamte Klasse bestand nunmehr aus den Schiffen
Z 17 Diet(h)er von Roeder
Z 18 Hans Lüdemann
Z 19 Hermann Kühne
Z 20 Karl Galster
Z 21 Wilhelm Heidkamp
Z 22 Anton Schmitt



Mittlerweile hat der Bau richtig Tempo aufgenommen.
Zumindest wenn ich meine letzten Projekte mal so Revue passieren lasse.

Bei der von mir gewählten Vorgehensweise ist als Erstes die Brücke dran.
Zwar sind im Bausatz einige Teile zur Staffage derselben enthalten, aber die absolut unbrauchbar und erinnern nicht mal entfernt an die Originale.

Also habe ich aus Draht, Sheet und Rundmaterial drei Kreiselkompasstöchter und zwei Zielsäulen.
Das wären auf jeden Fall die wichtigsten und auffälligsten Instrumente.

Allerdings gibt es auch den Wänden der Nocken noch genügend Dinge, die einer Nachbildung bedürfen.

Als Vorbild dient mir eine Aufnahme aus Breyer "Die Deutsche Kriegsmarine"auf der man sehr gut den gesamten Brückenbereich erkennen kann.

Zu den oben erwähnten Kompanten und Zielsäulen kamen noch die benötigten Signalscheinwerfer hinzu.

Wie man sehen kann sind die Teile schon entsprechend lackiert.

Und natürlich erhielten auch die Details des restlichen Brückenbereichs ihre Farbe.

Auf diesem Foto ist auch die im Zuge eines Umbaus errichtete Hütte für das FunkMessOrtungsgerät zu erkennen.
Die Form wurde schlicht mit ein wenig Sheet und Spachtelmasse erstellt.

Nach dem ersten Durchgang wurden die erstellten teile alle soweit angebracht.

Die Niedergänge sind aus dem LionRoar-Set entnommen und benötigen eine sorgsame Handhabung, da die sich sehr leicht verziehen...

Nach der Anbringung der selbstgemachten Details ging es an den sehr auffälligen Entfernungsmesser im vorderen Artillerieleitstand.

Etwas weiter unten im Beitrag kann man erkennen, dass das Bausatzteil einfach nur richtig schlecht ist.
Also galt es auch hier das Ganze mit ein wenig Eigeninitiative aufzupeppen.
Im Bild sind erst mal nur die Teile zu sehen, die für den Grundaufbau benötigt werden.
An und für sich nichts Wildes: Rundstab, Sheet, PE-Reste und was sich noch so vom Bausatz verwenden lies.

Nach ca. 1h Bastelei udn Fummelei sieht das Ergebnis dann so aus:

Hier einmal zum Vergleich neben dem Bausatzteil.

Leider hat sich am "lebenden Objekt" gezeigt, dass meine Version etwas zu hoch geraten ist.

Aus dem Grund habe ich das Teil an einer unauffälligen Stelle ein wenig eingekürzt.

Aufgrund eines Gesprächs mit einem Modellbaufreund zeigte sich, dass ich etwas Wichtiges vergessen hatte:
Den Spind für die Signalflaggen.

Ich habe mich für Aussehen und Aufbau an den aktuell gebräuchlichen Modellen orientiert.
Somit ist das Teil also eher ein "educated guess"

Nach die Grundform aus Teelichtalu ausgeschnitten war habe ich die einzelnen Maße entsprechend angerissen...


...und danach die genauere Form ausgeschnitten:


Im Anschluss wurde es dann in Form gefaltet und ein Mittelsteg eingeklebt.


Fehlte nur noch die Farbgebung und die Flaggen.

Die Flaggen habe ich mittels Weißleim und Zellstofftuch nachgebildet und nach dem Aushärten mit ein paar bunten Tupfen angedeutet.

Die soweit erst mal fertige Brücke.

Aus dem LionRoar-Set kamen noch Leitern und Munitionsspinde hinzu.
Die 20mm Zwillinge in den Nocken habe ich erst mal weggelassen, da ich mir die sonst nur im weiteren Verlauf wieder abreiße.

Ich hoffe, das Update war soweit interessant und langweilt nicht.

Fragen, Anmerkungen und Kommentare sind wie immer willkommen.

_bye_

Einführung - 03.11.18
Baubeginn - 03.11.18
Update 01 - 22.12.18
Update 02 - 14.01.18

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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 01 - 30.12.18
« Letzter Beitrag von Graf Spee am Dezember 31, 2018, 12:12:48 Nachmittag »
Schön, dass es Dir gefällt. :72:

Die Seite, die Du verlinkt hast, ist ganz "nett", aber nicht wirklich stimmig.
Die Details stimmen hinten und vorne nicht, genauso wenig die Aufbautenstruktur und die Fla-Bewaffnung.
Auch das gezeigte Tarnmuster fuhr Z 20 so nicht.
Aber für den Spieler gilt: Sieht aus wie ein deutscher Zerstörer, also ist es ein deutscher Zerstörer.
Und das reicht dafür ja auch völlig aus. :72:

_bye_
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 01 - 30.12.18
« Letzter Beitrag von Martin Rohmann am Dezember 30, 2018, 11:36:41 Nachmittag »
Sehr sauber gebaut und lackiert - Chapeau!

 hut_ab

Kennst Du diese Site - mit 3-D-Animation von Z 20 und klasse Detailfotos...?

https://warthunder.com/de/news/3322-marine-z20-karl-galster-de


Gruß
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Graf Spee / Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Update 01 - 30.12.18
« Letzter Beitrag von Graf Spee am Dezember 30, 2018, 03:23:48 Nachmittag »

Historischer Abriss:

Wie in allen Marinen so waren auch in der Reichsmarine/Kriegsmarine die Zerstörer in einer steten Entwicklung begriffen.
Es fiel der Entschluss einen neuen, gegenüber den Einheiten der Klasse 1934 verbesserten, Typ mit insgesamt 22 Einheiten (Z 17 - Z 39) zu bauen.
Allerdings wurden hiervon lediglich die ersten 6 Einheiten auch als Typ 1936 fertiggestellt, nämlich Z17 bis Z22.

Da aus der Erprobung der 1934er Zerstörer noch keine Ergebnisse vorlagen, der Erste wurde erst im Januar 1937 fertiggestellt, stützte man sich auf Schätzungen, Annahmen und Extrapolationen ab.
Die auffälligste Änderung gegenüber dem Typ 1934 war eine Vergrößerung der Abmessungen und daraus resultierend auch der Verdrängung.
Aber es gab auch einige wesentliche Details die angepasst wurden.
Am Achterschiff wurden einige Verbesserungen an der Formgebung vorgenommen und die Propeller wurde etwas weiter an die Mittschiffslinie herangerückt, so dass sie weniger exponiert waren.
Des Weiteren wurde der Deckssprung im Vorschiff erhöht, Z20-Z22 erhielten einen Sichelbug und die Schornsteinhöhe wurde herabgesetzt um die Topplastigkeit zu verringern.
Die Antriebsanlage wurde von der Vorgängerklasse übernommen und lediglich dem neuen Entwurf angepasst.

Die offizielle Verdrängung des Typs 1936 wurde mit 1811 ts angegeben, auch wenn die tatsächliche Verdrängung mit 2300 ts deutlich darüber lag.
Wichtig war diese Geheimhaltung da mittlerweile von den offiziell zugestandenen 52.200 ts bereits 35.600 ts verbaut waren.
Somit war der verbleibende Spielraum recht eng.

Die Länge betrug 123 m, die maximale Geschwindigkeit bis zu 39 kn.
Die Besatzung bestand aus 323 Mann und die Reichweite lag bei 2.050sm.
Bewaffnet waren diese Einheiten mit
5x 12,7 cm C 34
2x 3,7 cm C30 Zwillingslafette
4x 2 cm C30
2x 53,3 cm Torpedorohr-Vierlingssätze
optional konnten 60 Minen mitgeführt werden




Es hat ein wenig gedauert, aber nun kann ich kurz vor dem Jahreswechsel doch noch ein Update des Bauberichts zeigen.
Leider hat mein Appendix die Planung der letzten Wochen so durcheinandergewirbelt das alle Bereiche in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Ergänzt dann noch um eine Bronchitis über die Feiertage.

Als erstes wurden die Teile der Aufbauten versäubert und zusammengesetzt.

Da aber später noch das Tarnmuster angebracht werden muss sind die Teile an diesem Punkt nur soweit fertig verklebt wie es absolut unumgänglich ist.
Dadurch lässt sich da Tarnmuster leichter abkleben und auftragen.

Dann wurden die Bauteile provisorisch mit Patatfix befestigt...


...und das Modell auf die Seite gelegt um das Tarnmuster abzukleben.

Ich habe das Tarnmuster zunächst nur auf dem Rumpf angebracht, da die Aufbauten ja noch fertig bearbeitet werden müssen.
Dadurch das ich Tarnmuster bereits vorher als Plan vorbereitet habe ging das auch recht einfach vonstatten.

Nach dem Entblättern stellte sich das Ergebnis wie folgt dar:

Lediglich die Bullaugen mussten an einigen Stellen nachbearbeitet werden, aber größere Probleme gab es da nicht.

Da ich die Hauptbewaffnung durch Zurüstteile aus dem erwähnten Ätzsatz von LionRoar ersetze wurden die Aufnahmen der Bausatzteile verspachtelt und verschliffen, da sie später sonst nicht abgedeckt sind.


Aber neben ein wenig Spachteln und schleifen waren auch einige tiefgreifende Abänderungen bzw. Umbauten von Nöten.

Für den markanten Durchgang hinter dem Fahrstand musste die Säge angesetzt werden, da Zvezda dieses nicht dargestellt hat.
Sinngemäß gilt natürlich gleiches für die Revellauflage des Bausatzes.


Die fehlenden Wände wurden dann später durch Plastiksheetstückchen dargestellt.

Für den ersten Detaillierungsdurchgang kamen dann die Fotoätzteile zum Einsatz.

Die weiteren Details der grundlegenden Detaillierung habe ich dann noch mit Draht und ein wenig Sheet erstellt.
Dies sind auch alles erst mal nur die Arbeiten, die notwendig sind um später das Tarnmuster anbringen zu können.
Größere Arbeiten waren an den Aufbauten nicht notwendig denn es sind ohnehin nur kaum bis keine Details vorhanden sind die vorher entfernt werden müssten.

Lediglich die Schornsteine brauchten vorab ein wenig mehr Aufmerksamkeit.

Hier mussten schon sämtlich Rohre, Fußpferde, Kanäle usw. angebracht werden, da das später nicht mehr so ohne Weiteres möglich ist.
Gerade im Hinblick auf das Tarnmuster.
Bei der Brücke wurden noch die seitlichen Fenster nachgraviert und angepasst, da die Bausatzversion nicht so recht stimmig war.
Gleiches gilt auch für die Türen des Steuerstandes.

Nachdem die Basisfarbe drauf war wurden auch die Aufbauten gemäß Tarmusterplan abgeklebt.

Zum Anbringen der Basisfarbe wurde die Aufbauten zwischenzeitlich übrigens entfernt um an alle Stellen zu kommen.

Danach wurden sie dann soweit zerlegt wie das zum lackieren des Tarnmusters erforderlich war.

Auch weitere Verklebungen wurden direkt danach gemacht und die Aufbauten zu größeren Baugruppen zusammengefügt wodurch sie leichter handhabbar sind.

Zum ersten Durchgang der weiteren Detaillierung gehört natürlich die Darstellung der Hozbeplankung im Brückenbereich.

Dazu habe ich Stück Tesatape auf dem Boden der Brücke ausgerichtet und zugeschnitten.

Das besagte Tape hab ich im Baumarkt gefunden.
Sieht aus wie das bekannte Tamiyatape, klebt auch genauso und lässt sich auch genauso verarbeiten.
Aber zu einem Bruchteil des Preises.
Leider habe ich den Namen nicht mehr präsent.
Aber es nicht das bekannte Tesa-Precision, sondern noch einen Ticken anders und günstiger.

Die so erhaltene Schablone wurde dann auf das selbst gedruckte Holzdeck aufgeklebt und der benötigte Decksbereich ausgeschnitten.

Ich habe dabei einen etwas größeren Rand von ca. 1 mm gelassen um das Deck später besser anpassen zu können.
Das angenehme ist aber, dass man, falls etwas schiefgehen sollte, noch genug Reserve hat und einfach ein neues Deck ausschneidet.

Befestigt wurde es mit einem Klebestift, den ich mir schon damals bei meiner Köln geholt hatte.


Dann wurde das Deck mit zwei Lagen Klarlack versiegelt und die Brücke aufgesetzt.


Dsa oberste Deck erhielt dann nach der gleichen Methode auch sein Holzdeck.


Und so ist dann der aktuelle Stand der Dinge bevor es an die Detaillierung des Ganzen geht:


Ich denke mal, dass ich mich da von vorn nach achtern, von innen nach außen und von oben nach unten durcharbeiten werde.
So besteht die geringste Gefahr, dass ich mir da was abreiße.

Ich hoffe, der Baubericht weiß soweit zu gefallen.
Anmerkungen, Fragen, Lob und Kritik sind natürlich wie immer willkommen.

_bye_

Einführung - 03.11.18
Baubeginn - 03.11.18
Update 01 - 22.12.18
Update 02 - 14.01.18
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Graf Spee / Re: Zerstörer Z 20 Karl Galster (1:350 / Zvezda) - Baubeginn 07.11.18 - pt.1
« Letzter Beitrag von Martin Rohmann am November 08, 2018, 11:25:44 Nachmittag »
Lass uns beim kommenden Stammtisch mal über'n Figuren-Bemal-Workshop reden...


Gruß
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